Rotes Seidenpapier ist in schmale Streifen geschnitten. Das Flächenmaß des Papiers entspricht der Grundfläche des gegebenen Raums. Die Streifen sind auf dem leeren Boden verstreut; sie werden dann einzeln an der Decke befestigt und aneinander geklebt, bis sie knapp über den Boden reichen.
Das Papier wird so peu à peu in ein vertikales räumliches Gebilde überführt. Der Vorgang kann abgebrochen werden, etwa durch den Beginn oder das Ende der Ausstellung. Im Lauf der Zeit verändert sich die Verteilung des Papiers auf dem Boden, indem Häufungen, Schneisen, Durchgänge entstehen.
in:
Katharina Hinsberg: Spatien, in: Katharina Hinsberg. Spatien, hg. von Katharina Hinsberg, Ausst. Kat. Kunstverein Würzburg, Bonn 2011. (Anm. keine Seitenzahlen an dieser Stelle im Katalog vorhanden.)
Katharina Hinsberg: Spatien, in: Katharina Hinsberg. Spatien, hg. von Katharina Hinsberg, Ausst. Kat. Kunstverein Würzburg, Bonn 2011. (Anm. keine Seitenzahlen an dieser Stelle im Katalog vorhanden.)